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Rechnerlexikon

Die große Enzyklopädie des mechanischen Rechnens

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Patent:DE191983


Brevet:DE 191983
Titre:Rechenmaschine mit Zahlenschiebern
Date:07.12.1906
Lieu:Oberhausen
Pays:Allemagne
Personne:Monachimoff, Alexander (P)
Entreprise:
Liens internes:Zahlenschieber
Mots-Clefs:
Lien à la bureau des brevets:
(sans garantie)
 DE191983


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Aus der Patentschrift DE191983

Apparat zum Addieren und Subtrahieren mit einer speziellen Art von Zahlenschiebern.

Beschreibung und Wirkungsweise für eine Stelle:
Je Dezimalstelle sind 10 Zahlenschieber vorhanden, auf die entsprechend ihrer Wertigkeit jeweils nur 1 Zahl gedruckt ist (1 bis 10). Diese Zahlenschieber können über je 1 Kipphebel in die hintere Ruheposition oder in die vordere Arbeitsposition bewegt werden. Jeder Hebel bewegt zwangsweise alle niederwertigeren Hebel (und damit Schieber) mit. Nur die Zahl auf dem höstwertigen Schieber in Arbeitspositiion wird angezeigt.
Bei Addition werden so viele Hebel abgezählt, wie die zu addierende Zahl angibt, und dann nach vorne gezogen. Bei der nächsten Addition wird wieder abgezählt usw. Bei Übertrag ist das Komplement der zu addierenden Zahl im Kopf zu berechnen und dann abzuziehen und in der nächst höheren Dezimalstelle ist eine 1 zu addieren.

Bewertung:
Die "Maschine" besteht aus 3 unabhängigen Rechenwerken, die jeweils 10 Dezimalstellen besitzen. Damit sollen Addition, Subtraktion und Differenzbildung ermöglicht werden. Es gibt weder Zehnerübertrag noch eine Kopplung der Funktionen.
Bei der Bedienung muss die gleiche Kopfarbeit geleistet werden wie bei der Rechnung mit Stift und Papier. Ein Vorteil für den Anwender ist nicht zu erkennen!

Herstellung:
Je Dezimalstelle gibt es 10 Schieber, 10 Hebel und 20 Bolzen (Gelenke). Bei 3 Rechenwerken sind also allein dafür 1200 Teile notwendig, also erheblich mehr als für eine mechanische Vierspezies-Rechenmaschine!