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Die große Enzyklopädie des mechanischen Rechnens

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Rheinmetall KEL IIc


Sommaire

1 Maschinendaten

Modell............: KEL IIc / KEL IIc R / KEL IIc RS / 209 / 211
Firma.............: Büromaschinenwerk Sömmerda
Hersteller*.......: Rheinmetall
Ort, Land.........: Sömmerda, Deutschland
Maße (LxBxH)......: 35 x 35 x 25 cm (Grundkörper)
Maße (LxBxH)......: 45 x 35 x 25 cm (mit Bedienelementen)
Gewicht...........: ca. 17 kg
Stellen (EWxUWxRW): 9 x 8 x 17
Eingabe mit.......: Volltastatur
Antrieb...........: Motor (ca. 500 U/min)
Schlittentransport: elektrisch (Tasten)
Löschung..........: elektrisch (Tasten)
System............: Staffelwalze
Farbe(n)..........: schwarz - grau - blau/grau
Material..........: Metall
Produziert........: ab 1945 bis 1967
Produktionsmenge..: ??? Stück

2 Beschreibung

Von den zahlreichen Varianten der halbautomatischen Vierspeziesmaschinen KEL und KELR, die Rheinmetall-Borsig vor dem 2. Weltkrieg hergestellt hat, wurden im Büromaschinenwerk Sömmerda nach 1945 nur noch die Modelle mit großer Kapazität produziert und weiterentwickelt. Das Modell KEL IIc verfügt in der Grundausstattung über automatische Division, elektrischen Wagentransport und elektrische Löschung der Zählwerke. Die Version KEL IIc R besitzt zusätzlich eine Vorrichtung zur Rückübertragung der Werte aus dem Resultatwerk in das Einstellwerk, wobei der Rückwurfhebel am Vorgängermodell KELR durch eine Taste "Rü" ersetzt wurde. Ab etwa 1958 änderte sich das Design der Rheinmetall-Halbautomaten. Die Maschinen wurden mit einer neuen Verkleidung und gefederter Bodenplatte ausgeliefert. Außerdem brachte man das Modell KEL IIc RS mit Speicherwerk auf den Markt, bei dem die Rückübertragungseinrichtung gleichzeitig auch zum Abspeichern der Ergebnisse aus dem Hauptzählwerk verwendet werden kann (siehe Speichervorrichtungen bei mechanischen Vierspezies-Rechenmaschinen). Eine weitere Neuerung bei der KEL IIc RS war die Divisionsvoreinstellung - eine Tabulatoreinrichtung, mit der man einen Dividenden schnell und ohne Eins im Umdrehungszählwerk an die gewählte Position im Hauptzählwerk bringen kann. Auch die Modelle KEL IIc und KEL IIc R wurden nach einiger Zeit mit dieser Vorrichtung ausgestattet, wobei man den Tabulatorschieber auf dem Schlitten später durch Tabulatortasten ersetzt hat. Aufgrund von Rechtsstreitigkeiten mit der Düsseldorfer Rheinmetall AG wurden die Modelle ab 1960 in "Supermetall" umbenannt, und auch die Modellnamen änderten sich: KEL IIc R erhielt die Bezeichnung 209, und die Baureihe KEL IIc RS wurde in 211 abgeändert (die Produktion des Basismodells KEL IIc hat man eingestellt). Ab 1962 wurden dann nur noch die Halbautomaten mit Rückübertragung hergestellt, und zwar unter der Modellbezeichnung "Soemtron 209". Gleichzeitig hat man das graue abgerundete Gehäuse durch eine blau/graue eckige Verkleidung ersetzt, und zusätzlich verzichtete man auf die unterste Tastenreihe, mit der die eingestellten Ziffern einzeln gelöscht werden konnten. Die Herstellung des Modells 209 endete 1967.

Viele der Rechenmaschinen aus dem VEB Büromaschinenwerk Sömmerda wurden für den Export produziert. Einer der wichtigsten Abnehmer war die UdSSR, in der das Modell KEL IIc unter der Bezeichnung ВМП-2 (sprich: WMP-2, englisch VMP-2) verkauft wurde.

3 Varianten

3.1 Das Basismodell KEL IIc

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Rheinmetall KEL IIc in der ursprünglichen Ausführung (SN188445, Foto: Rudolf Sonnleitner)

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Rheinmetall KEL IIc mit neuer Verkleidung (Werksfoto, von Ludwig Kaufmann)

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KEL IIc mit Divisionsvoreinstellung (SN273159, Foto: Harald Schmid)

3.2 Modelle mit Rückübertragung

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Rheinmetall KEL IIc R (ohne Divisionsvoreinstellung)

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Soemtron 209 (SN421571, Foto: Harald Schmid)

3.3 Modelle mit Rückwurfspeicher

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Rheinmetall KEL IIc RS mit Tabulatorschieber (Werksfoto, von Ludwig Kaufmann)

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Rheinmetall KEL IIc RS mit Tabulatortasten (SN228183, Foto: Harald Schmid)

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Supermetall 211

4 Anleitung

Anweisung zum Gebrauch der Rheinmetall Rechen-Maschinen mit elektrischem Antrieb und selbsttätiger Divison
(für die Modelle KEL IIc und KEL IIc R; ohne Tabellen, 1.54 MB)

5 Prospekte

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Rheinmetall KEL IIc und KEL IIc R (frühe Version)

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Prospekt zur Rheinmetall KEL IIc aus dem Jahr 1956

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Prospekt zur Rheinmetall KEL IIc R aus Finnland (von Mark Glusker)

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Übersicht: die Rheinmetall-Halbautomaten (aus einem Sammelprospekt)

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Rheinmetall KEL IIc R und KEL IIc RS

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Supermetall 209 und 211

6 Literatur

7 Weblinks

8 Seriennummern


Seite eröffnet von: Harald Schmid 19:08, 4. Jun 2005 (CEST)

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