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Rechnerlexikon

Die große Enzyklopädie des mechanischen Rechnens

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Rechenmaschine

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'''Rechenmaschine'''<br> '''Rechenmaschine'''<br>
Im weitesten Sinn faßt man unter der Bezeichnung Rechenmaschinen alle mechanischen oder elektronischen Rechenhilfsmittel zusammen.<br> Im weitesten Sinn faßt man unter der Bezeichnung Rechenmaschinen alle mechanischen oder elektronischen Rechenhilfsmittel zusammen.<br>
-DIN 9751 beschränkt diesen Begriff jedoch auf Büromaschinen, die vorzugsweise zur Ausführung der vier Grundrechenarten dienen und von Hand einzustellen sind (sie werden auch Tischrechenmaschinen oder Pultrechenmaschinen genannt).<br>+'''DIN 9751'
Sonderfunktionen sowie Dateneingabe auf anderem Wege als durch handbediente Tastaturen werden dabei jedoch nicht ausgeschlossen.<br> Sonderfunktionen sowie Dateneingabe auf anderem Wege als durch handbediente Tastaturen werden dabei jedoch nicht ausgeschlossen.<br>
-Nach den vier Rechenarten unterscheidet man:+Nach den vier Rechenarten unterscheidet man:
a) Ein-Spezies-Maschinen oder [[Additionsmaschine]]n, die nur addieren können.<br> a) Ein-Spezies-Maschinen oder [[Additionsmaschine]]n, die nur addieren können.<br>
b) Zwei-Spezies-Maschinen oder [[Saldiermaschine]]n, die addieren und subtrahieren, d.h. einen [[Saldo]] bilden können.<br> b) Zwei-Spezies-Maschinen oder [[Saldiermaschine]]n, die addieren und subtrahieren, d.h. einen [[Saldo]] bilden können.<br>
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Aus: [[Löbel/Müller/Schmidt 1982]] (Der Anteil für elektronische Rechner wurde weg gelassen) Aus: [[Löbel/Müller/Schmidt 1982]] (Der Anteil für elektronische Rechner wurde weg gelassen)
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 +(Siehe auch Anm. 1.)
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Im 18. Jahrhundert gehören zum Begriff Rechenmaschine sowohl die komplexen Maschinen als auch einfache aus nur wenigen Teilen zusammengesetzte Mechanis­men. Die spezifische, einem Rechengerät zugeteilte Bezeichnung bleibt erhalten, sie wird oftmals weiter verwendet. Manche Autoren geben Aufzählungen, in denen erste Abgrenzungen der Rechenmaschine von den übrigen Rechenhilfen erkennbar werden. Im 18. Jahrhundert gehören zum Begriff Rechenmaschine sowohl die komplexen Maschinen als auch einfache aus nur wenigen Teilen zusammengesetzte Mechanis­men. Die spezifische, einem Rechengerät zugeteilte Bezeichnung bleibt erhalten, sie wird oftmals weiter verwendet. Manche Autoren geben Aufzählungen, in denen erste Abgrenzungen der Rechenmaschine von den übrigen Rechenhilfen erkennbar werden.
Am weiten Begriffsumfang von Rechenmaschine ändert sich im 19. Jahrhundert nichts. Neu hinzu kommen weitere Versuche einer Abgrenzung. Sie beinhalten auch, dass ein mit Rechenmaschine bezeichnetes Objekt ein gewisses Mindestmass an Komplexität, beispielsweise ein Getriebe, aufweisen müsse. Am weiten Begriffsumfang von Rechenmaschine ändert sich im 19. Jahrhundert nichts. Neu hinzu kommen weitere Versuche einer Abgrenzung. Sie beinhalten auch, dass ein mit Rechenmaschine bezeichnetes Objekt ein gewisses Mindestmass an Komplexität, beispielsweise ein Getriebe, aufweisen müsse.
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s. hierzu [[Weiss 2008.5]] s. hierzu [[Weiss 2008.5]]
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=== Herstellung von Rechenmaschinen === === Herstellung von Rechenmaschinen ===
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=== Anmerkungen === === Anmerkungen ===
-* "Rechenmaschine" = "Regnemaskine" ([[Dänemark]]), "Räknemaskin" ([[Schweden]]), "Regnemaskin" ([[Norwegen]])+1. Ergänzung: In der '''DIN 9751, Blatt 1''' wird auch klar gesagt, dass die [[Zehnerübertragung]] ein wesentliches Merkmal einer Rechenmaschine ist. Es wird aber nicht gesagt, was keine Rechenmaschine ist, denn: fehlt ein Merkmal, ist es ganz einfach keine Rechenmaschine (Haertel)<br> 
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Sommaire

1 Definitionen

1.1 Definition 1

Eine Rechenmaschine ist eine Maschine, die in mechanischen Abläufen arithmetische Operationen ausführen kann.

1.2 Definition 2

Def. aus Martin_1925:
Martin-RM-Def.jpg

Das Rechnerlexikon lehnt sich in der Gliederung an diese Definition an.

1.3 Definition 3

Rechenmaschine
Im weitesten Sinn faßt man unter der Bezeichnung Rechenmaschinen alle mechanischen oder elektronischen Rechenhilfsmittel zusammen.
DIN 9751 beschränkt diesen Begriff jedoch auf Büromaschinen, die vorzugsweise zur Ausführung der vier Grundrechenarten dienen und von Hand einzustellen sind (sie werden auch Tischrechenmaschinen oder Pultrechenmaschinen genannt).
Sonderfunktionen sowie Dateneingabe auf anderem Wege als durch handbediente Tastaturen werden dabei jedoch nicht ausgeschlossen.
Nach den vier Rechenarten unterscheidet man:
a) Ein-Spezies-Maschinen oder Additionsmaschinen, die nur addieren können.
b) Zwei-Spezies-Maschinen oder Saldiermaschine, die addieren und subtrahieren, d.h. einen Saldo bilden können.
c) Drei-Spezies-Maschinen, manchmal auch Multiplikationsmaschinen genannt, die addieren, subtrahieren und multiplizieren können.
d) Vier-Spezies-Maschinen, die addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren können. In der Praxis wird die Bezeichnung Rechenmaschine oft auf Drei- und Vier-Spezies-Maschinen beschränkt.

Aus: Löbel/Müller/Schmidt 1982 (Der Anteil für elektronische Rechner wurde weg gelassen)

(Siehe auch Anm. 1.)

1.4 Definition 4

Siehe Gerät; Apparat; Automat
Allgemeine Definitionen von P. Koch

1.5 Geschichtliches zum Begriff

Im 18. Jahrhundert gehören zum Begriff Rechenmaschine sowohl die komplexen Maschinen als auch einfache aus nur wenigen Teilen zusammengesetzte Mechanis­men. Die spezifische, einem Rechengerät zugeteilte Bezeichnung bleibt erhalten, sie wird oftmals weiter verwendet. Manche Autoren geben Aufzählungen, in denen erste Abgrenzungen der Rechenmaschine von den übrigen Rechenhilfen erkennbar werden. Am weiten Begriffsumfang von Rechenmaschine ändert sich im 19. Jahrhundert nichts. Neu hinzu kommen weitere Versuche einer Abgrenzung. Sie beinhalten auch, dass ein mit Rechenmaschine bezeichnetes Objekt ein gewisses Mindestmass an Komplexität, beispielsweise ein Getriebe, aufweisen müsse. Erst ab dem Anfang des 20. Jahrhunderts setzt sich die klare Forderung nach einem Mechanismus für den Zehnerübertrag in einer Rechenmaschine als ihr wesentliches Merkmal durch. Diese Definition wird schliesslich als Standard anerkannt und über­nommen.
s. hierzu Weiss 2008.5

2 Herstellung von Rechenmaschinen

Beispiel Monroe:

 https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc1.c2638549;view=1up;seq=915
 https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc1.c2638549;view=1up;seq=1251

Beispiel Marchant:
 https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=njp.32101048995201;view=1up;seq=667
 https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=njp.32101048995201;view=1up;seq=849
 https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=njp.32101048995201;view=1up;seq=1117

3 Letzte Rechenmaschinen

Welche mechanischen Rechenmaschinen wurden zuletzt gefertigt?

Hier eine Auswahl:

4 Artikel

5 Verweis auf andere Artikel

6 Literatur

7 Weblinks

8 Anmerkungen

1. Ergänzung: In der DIN 9751, Blatt 1 wird auch klar gesagt, dass die Zehnerübertragung ein wesentliches Merkmal einer Rechenmaschine ist. Es wird aber nicht gesagt, was keine Rechenmaschine ist, denn: fehlt ein Merkmal, ist es ganz einfach keine Rechenmaschine (Haertel)

2. "Rechenmaschine" = "Regnemaskine" (Dänemark), "Räknemaskin" (Schweden), "Regnemaskin" (Norwegen)


Brevets:



  • Patent:DK1982c 24.11.1897 Fleischer, Knud Adolf Jorgen : Regnemaskine, der udfører Regningen ved Flytning af en enkelt Viser frem og tilbage over en Skala med Tallene fra 1 til 9.

  • Patent:US709362 16.09.1902 Schuman, Alexander C. Spalding Coleman : Calculating-machine



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