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Rheinmetall

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=== Firmengeschichte === === Firmengeschichte ===
 +... Am 31. März 1901 nam der "Rheinische Metallwaren- und Maschinenfabrik Düsseldorf-Derendorf" die "Munitions- und Waffenfabriken Aktien-Gesellschaft vormals von Dreyse" in Sömmerda über. Die Fabrik produzierte Artillerie-Zünder.
 +Nach dem Versaille-Vertrag wurde die Produktion auf allerhand Maschinen umgestellt. In Februar 1920 fing die Produktion von Schreibmaschinen an.
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 +Am 13. Dezember 1920 wurde Ingenieur [[Berk, Richard |Richard Berk]] bei Rheinmetall angestellt. Er was in Rechenmaschinen spezialisiert und besaß zwei Rechenmaschinenpatente ([[DE319630]] und [[DE319631]]).
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 +1921 stellte [[Berk, Richard |Berk]] ein Prototyp vor, der [[Saldo]]. Nach viele Verbesserungen wurde sie ab Herbst 1922 produziert als [[Rheinmetall IV|Modell IV]].
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 +Büromaschinenproduktion (Stück)
 + Jahr Schreibmaschinen Rechenmaschinen
 + 1920 37 -
 + 1921 795 -
 + 1922 2660 45
 + 1923 4971 40
 + 1924 4282 150
 + 1925 2727 350
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 +1925 wurde auch die Produktion von Kardanwellen und andere Autoteile aufgenommen und war gleich eine wichtige Faktor.
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 +Umsatz (Mark)
 + Jahr Autoteile Schreibmaschinen Rechenmaschinen
 + 1926/27 356848,04 528653,84 419891,61
 + 1927/28 1288051,27 659068,78 809328,92
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 +Um Lochkartenmaschinen für Rheinmetall zu entwickeln wurde 1926 [[Tauscheck, Gustav|Gustav Tauscheck]] in Sömmerda angestellt. Frühjahr 1928 wurde in Berlin wurde die "Rheinmetall Lochkarten GmbH" gegründet. Ende 1928 wurde die Entwicklung von Lochkartenmaschinen in Sömmerda eingestellt und die Protoypen nach Düsseldorf geschickt. Es kam nie zur Produktion: die Prototypen und Patenten der Lochkartenmaschinen wurden an [[IBM]] verkauft.
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 +In den dreiziger Jahren gab es, trotz Ausbau der Waffenproduktion, noch immer Büromaschinenentwicklungen: 1932 wurde eine [[Fakturiermaschine]] vorgestellt, und 1933 fing die Produktion einer Addiermaschine an.
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 +Büromaschinenproduktion (Stück)
 + Jahr Schreibmasch. Kleinschreibm. Rechenmasch. Addiermasch. Fakturiermasch.
 + 1933 3420 4435 1070 90 10
 + 1934 4626 8432 2335 940 21
 + 1935 5934 8133 3430 2680 54
 + 1936 7413 8461 4260 4170 123
 + 1937 9130 10247 6575 6075 178
 + 1938 10227 10776 6455 7740 245
 + 1939 13163 10305 5940 7935 357
 + 1940 - - 3895 5070 296
 + 1941 - - 2610 2879 160
 + 1942 - - 1595 2124 130
 +
 +Anfang 1936 enstand die "Rheinmetall-Borsig Aktiengesellschaft" aus der "Rheinischen Metallwaren- und Maschinenfabrik" und "A. Borsig Maschinenbau AG". Die Aktiengesellschaft hatte 3 Werke (Düsseldorf, Berlin-Tegel und Sömmerda) mit insgesammt 50000 Angestellten.
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=== Rechner === === Rechner ===
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====Konstrukteure==== ====Konstrukteure====
* [[Berk, Richard]] * [[Berk, Richard]]
 +* [[Kottmann, August]]
====sonstige Personen==== ====sonstige Personen====
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=== Weitere Informationen === === Weitere Informationen ===
-=== Letratur === +=== Literatur === 
-* [[Petzold 1992]] <br> +*
-*+

Version du 17:08, 28. déc 2005

Sommaire

1 Firmendaten

Vollständiger Name....: Rheinmetall
Ort, Land.............: Deutschland
Gründer...............:
Gründungsdatum........:
Namensänderung........:
Löschung der Firma....:
Hauptprodukte.........:

2 Firmengeschichte

... Am 31. März 1901 nam der "Rheinische Metallwaren- und Maschinenfabrik Düsseldorf-Derendorf" die "Munitions- und Waffenfabriken Aktien-Gesellschaft vormals von Dreyse" in Sömmerda über. Die Fabrik produzierte Artillerie-Zünder. Nach dem Versaille-Vertrag wurde die Produktion auf allerhand Maschinen umgestellt. In Februar 1920 fing die Produktion von Schreibmaschinen an.

Am 13. Dezember 1920 wurde Ingenieur Richard Berk bei Rheinmetall angestellt. Er was in Rechenmaschinen spezialisiert und besaß zwei Rechenmaschinenpatente (DE319630 und DE319631).

1921 stellte Berk ein Prototyp vor, der Saldo. Nach viele Verbesserungen wurde sie ab Herbst 1922 produziert als Modell IV.

Büromaschinenproduktion (Stück)

 Jahr Schreibmaschinen Rechenmaschinen
 1920        37              -
 1921       795              -
 1922      2660             45
 1923      4971             40
 1924      4282            150
 1925      2727            350

1925 wurde auch die Produktion von Kardanwellen und andere Autoteile aufgenommen und war gleich eine wichtige Faktor.

Umsatz (Mark)

 Jahr     Autoteile   Schreibmaschinen  Rechenmaschinen
 1926/27   356848,04    528653,84          419891,61
 1927/28  1288051,27    659068,78          809328,92
 1928/29  1727672,93    786345,28         1196968,54
 1929/30   883418,72    917811,58         1384170,26
 1930/31   423696,00    521794,00         1178163,00
 1931/32   274626,00    510094,00          874987,00
 1932/33   655643,86    782929,57          887542,77

Um Lochkartenmaschinen für Rheinmetall zu entwickeln wurde 1926 Gustav Tauscheck in Sömmerda angestellt. Frühjahr 1928 wurde in Berlin wurde die "Rheinmetall Lochkarten GmbH" gegründet. Ende 1928 wurde die Entwicklung von Lochkartenmaschinen in Sömmerda eingestellt und die Protoypen nach Düsseldorf geschickt. Es kam nie zur Produktion: die Prototypen und Patenten der Lochkartenmaschinen wurden an IBM verkauft.

In den dreiziger Jahren gab es, trotz Ausbau der Waffenproduktion, noch immer Büromaschinenentwicklungen: 1932 wurde eine Fakturiermaschine vorgestellt, und 1933 fing die Produktion einer Addiermaschine an.

Büromaschinenproduktion (Stück)

 Jahr  Schreibmasch. Kleinschreibm. Rechenmasch. Addiermasch. Fakturiermasch.
 1933      3420          4435          1070           90          10
 1934      4626          8432          2335          940          21
 1935      5934          8133          3430         2680          54
 1936      7413          8461          4260         4170         123
 1937      9130         10247          6575         6075         178
 1938     10227         10776          6455         7740         245
 1939     13163         10305          5940         7935         357
 1940       -             -            3895         5070         296
 1941       -             -            2610         2879         160
 1942       -             -            1595         2124         130

Anfang 1936 enstand die "Rheinmetall-Borsig Aktiengesellschaft" aus der "Rheinischen Metallwaren- und Maschinenfabrik" und "A. Borsig Maschinenbau AG". Die Aktiengesellschaft hatte 3 Werke (Düsseldorf, Berlin-Tegel und Sömmerda) mit insgesammt 50000 Angestellten.

3 Rechner

4 Andere Produkte, Reklame

5 Wichtige Personen

5.1 Firmengründer

5.2 Konstrukteure

5.3 sonstige Personen

6 Weitere Informationen

7 Literatur

Brevets:

  • Patent:CA292403 20.08.1929 Eichenauer, Konrad Rheinmetall Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik : Calculating machine
  • Patent:CA293012 10.09.1929 Conrad Eichenauer Rheinmetall Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik : Calculating machine
  • Patent:CA308739 17.02.1931 Eichenauer, Konrad Rheinmetall Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik : Calculating machine controlling one or more secondary machines

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