Rätselhafter Rechenschieber System Klemm
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1 Gerätedaten
Modell............: Rechenschieber Gebr.Muster 5061 System KlemmFirma.............: Meissner-Fabrikat
Hersteller*.......: Meissner
Ort, Land.........: Deutschland (DDR)
Maße (LxBxH)......: 30 x 4 x 1 cm (Grundkörper)
Maße (LxBxH)......: x x cm (mit Bedienelementen)
Gewicht...........: 80 g
Stellen (EWxRW): 3 x 3
Eingabe mit.......: manuell
Antrieb...........: manuell
Löschung..........: manuell
System............: Nichtlogarithmische Analogrechner
Farbe(n)..........: chamois
Material..........: kunstsoffkaschiertes Holz
Produziert........: von 1958 bis
2 Beschreibung
Sonderrechenschieber in der Bauweise der 1950er Jahre, aus Holz gefertigt, mit Plastik kaschiert und mit Skalen bedruckt.
Läufer mit auch über die Schmalseiten durchgehendem Mittelstrich.
Auf der Rückseite befindet sich die Blindprägung 12.
Es ist keine Anleitung beigegeben, wohl aber Formeln für die einzustellenden Eingabewerte und drei Rechenbeispiele auf der Rückseite.
Nach dem DDR Gebrauchsmuster 5069 (siehe unten) dient der Rechenstab zur Ermittlung der Standardabweichung bei statistischer Qualitätskontrolle mit verschiedenem Stichprobenumfang.
Wenn eine Firma die Einzelteile ihrer Produkte von einem externen Lieferanten fertigen lässt, wird sie diesem nicht nur genaue Maße, sondern auch zulässige Toleranzen für diese Maße vorgeben. Die Einhaltung dieser Toleranzen wird durch Stichproben überprüft. Von einer Produktionscharge wird dazu eine Anzahl der Teile entnommen. Diese werden genau gemessen und die Standardabweichung der tatsächlichen Maße von der Vorgabe ermittelt.
Die Eingabe erfolgt bei diesem Gerät
- über die lineare Skala K (Klassenbreite c=1),ansteigend in Gestalt einer Wurzelfunktion von 0 bis 4,7,
oder einer von vier Skalen mit c=15, c=20, c=30, c=50
- über die lineare Skala B von 0 bis 1100, zu berechnen nach einer Summenformel aus Klassenmitte m und Häufigkeitsindex fm,
- über die Skala A in Form von einer von 16 kleinen Leitertafeln, die den Zusammenhang zwischen Stichprobenumfang, Klassenmitte und Häufigkeitsindex herstellen
- Die gesuchte Standardabweichung kann man je nach Klassenbreite s an einer der fünf s-Skalen ablensen.
- Daneben existiert noch das logarithmische Skalenpaar C / D über eine Dekade. Es wird jedoch nur für Nebenrechnungen oder Umrechnung bei besonderen Klassenbreiten benötigt.
3 Weitere Bilder
4 Literatur
5 Patente
siehe blauer Kasten unten- Gebr. Muster 5061 ist ein
DDR Gebrauchsmuster für Rechenstab bzw. -scheibe zur Ermittlung der Standardabweichung bеі der statistischer Qualitätskontrolle, Ludwig Klemm, Anm. 13.9.1957
- Patent:...
6 Weblinks
https://viles.uni-oldenburg.de/vlinfo/statistik/interaktiv/eindim/modul6/rechnerisch.htm
7 Seriennummern
- Seriennummern:
- Nummernlagen:
8 Allgemeine Anmerkungen
Seite eröffnet von: Reinhard Atzbach 06:21, 3. Jul 2026 (CEST)
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